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Pfoten weg vom Asphalt! Sommer-Tipps für unsere Vierbeiner


Hund im Pool

Wenn der Asphalt brennt – Hitze und unsere Haustiere: Keine gute Kombination!

Es gibt viele Tierhalterinnen und Tierhalter, die ihren Tieren im Sommer tolle Abkühlungsmöglichkeiten bieten: Planschbecken im Garten, feuchte Handtücher auf dem Boden, eingefrorene Leckerli oder einfach ganz viel Ruhe im Schatten. Und das ist großartig! Aber leider ist das nicht immer möglich – sei es aus Unwissenheit, Zeitmangel oder weil der Alltag einfach dazwischenfunkt.

Der Sommer ist super – aber nicht für jeden. Während wir Menschen uns über Sonnenschein, Freibad und Eiskaffee freuen, geraten viele unserer Haustiere regelrecht ins Schwitzen. Oder sagen wir mal so: Wenn der Hund am liebsten in den Kühlschrank ziehen würde und die Katze den ganzen Tag wie ein Teppich auf dem kalten Fliesenboden liegt, dann ist klar – es ist heiß. Richtig heiß.


🐱 Die Katze – ein Meister der Selbstfürsorge

Die Katze ist in Sachen Sommer ein echtes Vorbild. Sie macht genau das, was auch wir tun sollten: Sie bewegt sich nur, wenn es wirklich sein muss. Am liebsten liegt sie irgendwo im Schatten, vielleicht im Kleiderschrank oder unterm Bett – Hauptsache kühl und ruhig. Manche Katzen entdecken im Sommer ganz neue Lieblingsplätze: zum Beispiel das Waschbecken, den leeren Blumentopf oder den Wäschekorb mit der frisch gewaschenen Wäsche (sorry, aber so ist es eben).

Trotzdem freut sich auch die Katze über unsere Unterstützung. Ein paar Näpfe mit frischem Wasser an verschiedenen Stellen in der Wohnung – das ist schon die halbe Miete. Und wer seiner Katze etwas Gutes tun möchte, legt ein leicht feuchtes Handtuch oder eine spezielle Kühlmatte bereit. Manche Katzen lieben das – andere gucken einen an, als hätte man einen nassen Fisch ins Wohnzimmer gelegt. Tja, Diva bleibt Diva.


🐶 Der Hund – der hitzegeplagte beste Freund des Menschen

Ganz anders ist da der Hund. Der will mit. Immer. Auch wenn der Asphalt so heiß ist, dass man Spiegeleier drauf braten könnte – der Hund steht an der Tür, wedelt und sagt: „Komm, los jetzt!“ Leider merkt er oft selbst nicht, wie sehr ihn die Hitze belastet.

Dabei sind Hundepfoten empfindlich. Wenn du barfuß nicht auf dem Boden laufen möchtest, dann sollte dein Hund das auch nicht müssen. Spaziergänge bitte nur in den frühen Morgenstunden oder abends, wenn die Sonne nicht mehr ganz so gnadenlos vom Himmel knallt. Und bitte: keine Joggingrunde bei 30 Grad – der Hund ist kein Fitnesscoach. Und auch keine Tour am Fahrrad – das ist bei Hitze einfach nur unfair.


💦 Abkühlung? Gern! Aber freiwillig, bitte.

Nicht jeder Hund ist ein Fan von Wasser. Während manche sich mit Begeisterung in jeden Tümpel stürzen, schauen andere entsetzt, wenn ein Wassertropfen auf ihren Rücken trifft – als hätte man ihnen gerade das Vertrauen entzogen.

Was also tun? Eine kleine Wanne im Garten, ein Bachlauf im Wald oder ein nasses Handtuch zum Drauflegen – das hilft schon enorm. Wer Glück hat, hat einen Hund, der freiwillig planscht. Wer Pech hat, hat einen, der beleidigt auf die andere Seite des Gartens geht und sich demonstrativ in die Sonne legt. Auch gut – Hauptsache, er hat die Wahl.


🍽 Futter & Flüssigkeit – weniger ist manchmal mehr

Bei großer Hitze sinkt der Appetit. Das ist bei Tieren wie bei uns. Kein Grund zur Sorge, wenn der Hund sein Futter mal stehen lässt oder die Katze lieber an einem Eiswürfel schleckt (ja, das kommt vor!). Wichtiger als Futter ist Wasser – und zwar immer frisch, mehrmals am Tag erneuert und an mehreren Stellen zugänglich.

Witziger Tipp am Rande: Manche Tiere finden Wassernäpfe langweilig. Eine kleine Schale mit etwas Brühe (natürlich ohne Salz und Gewürze!) oder ein eingefrorener Leckerli-Würfel können da wahre Wunder wirken. Manche Hunde sind halt Genießer – andere einfach nur schlau.


🚗 Ein ganz klares Nein: Tiere (und Kinder!) niemals im Auto lassen

Man kann es nicht oft genug sagen – und doch passiert es jedes Jahr wieder: Hunde (oder schlimmer noch: Kinder) werden "nur kurz" im Auto gelassen. Und das bei sommerlichen Temperaturen. Was viele unterschätzen: Ein Auto wird in der Sonne zur Todesfalle. Schon nach wenigen Minuten können sich Innenräume auf 50 °C oder mehr aufheizen – da hilft auch kein offenes Fenster.

Hunde können nicht wie wir schwitzen – sie überhitzen schnell. Innerhalb kürzester Zeit wird das Auto zur Hitzefalle mit lebensbedrohlichem Ausgang. Deshalb ganz klar: Kein Tier gehört im Sommer allein ins Auto. Und kein Kind sowieso.Wer so etwas beobachtet, sollte sofort handeln – notfalls auch mit drastischen Mitteln.


🧊 Verantwortung statt Sonnenbrand

Der Sommer ist wunderschön – aber für unsere Haustiere kann er zur echten Belastung werden. Sie können uns nicht sagen, wenn ihnen zu heiß ist. Sie legen sich nicht freiwillig auf heiße Pflastersteine oder laufen nicht gern bei 35 Grad Gassi. Deshalb ist es unsere Aufgabe, mitzudenken und ihnen zu helfen.

Ein schattiger Platz, ausreichend Wasser, weniger Bewegung und viel Geduld – das sind die besten Geschenke, die wir unseren tierischen Freunden im Sommer machen können.

Und ganz ehrlich: So ein fauler Tag im Schatten mit dem Hund oder der Katze an der Seite… ist doch eigentlich das Beste am Sommer, oder?

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